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Wenkheim liegt im äußersten Norden von Baden-Württemberg, im Main-Tauber-Kreis direkt an der Grenze zu Bayern. Wenkheim gehört seit der Gemeindereform 1973 zur Gemeinde Werbach.


Werbach mit 1268 Einwohnern

Gamburg mit 700 Einwohnern

Niklashausen mit 437 Einwohnern

Werbachhausen mit 291 Einwohnern

und Brunntal mit 109 Einwohnern

Wenkheim hat 750 Einwohner und ist damit nach Werbach, mit 1268 Einwohnern, der größte Teilort der Gemeinde.
Wenkheim (230 Meter über NN) hat eine Fläche von 1 197 ha, davon ca. 740 ha Ackerland und ca. 240 ha Wald.
Der Ort wird von 6 Dörfern umschlossen und zwar von den bayrischen Orten Böttigheim, Neubrunn und Steinbach; und von den badischen Dörfern Großrinderfeld, Brunntal und Werbachhausen.
Die älteste, derzeit bekannte, urkundliche Erwähnung von Wenkheim erfolgte im Jahre 1149 und so konnte Wenkheim im Jahre 1999, bzw. aufgrund örtlicher Baumaßnahmen erst in 2000, seine 850 Jahrfeier begehen.
Die Feiern erstreckten sich über das ganze Jahr 2000 von Neujahr bis Silvester mit dem historischen Dorffest vom 30.06. bis 02.07. als Höhepunkt.
Dr. Berberich schreibt in seiner "Geschichte der Stadt Tauberbischofsheim und des Amtsbezirks" von 1895, daß das Dorf Wenkheim im Jahre 800 zum erstenmal genannt wird. Diese Urkunde ist wohl verschollen.
Wenkheim gehörte wohl ursprünglich zum Bistum Würzburg, wurde im 12. Jahrhundert an die Grafen von Wertheim belehnt. Von diesen kam es an die Herren von Wenkheim und im 14. Jahrhundert an die Herren Hund von Wenkheim.
Über die Entstehung des Namensteils "Hund" gibt es eine Sage, die auch Ludwig Bechstein in seinen Thüringer Sagen beschreibt.
Das "Schloß" der Wenkheimer Herren war wohl mehr ein einfaches Herrenhaus ohne Befestigungen, und so erbaute Christoph Hund im 16. Jahrhundert ein neues Schloß mit Ringmauer umgeben und von 3 Türmen überragt.
Dieses Schloß wurde 1673 von französischen Truppen unter General Turenne beschossen und zerstört. Es wurde nie mehr aufgebaut.
Im Jahre 1578 gaben die Herren Hund von Wenkheim dem Ort eine Dorfordnung, die im Wenkheimer "Gemeinbuch" vorliegt.
Pfarrer Johann Steger in Dossenheim, aus Wenkheim stammend, hat dieses "Gemeinbuch" im Jahre 1935 drucken lassen und im Selbstverlag herausgegeben. Bereits 1929 veröffentlichte Pfarrer Steger das "Quellenbüchlein zur Kirchen- und Familiengeschichte des Dorfes und Marktfleckens Wenkheim", heute eine wertvolle Hilfe für die private Ahnenforschung.
Während des 30 jährigen Krieges erlebte Wenkheim nicht nur Besatzung und Ausplünderung, sondern auch immer wieder den Religionszwang der jeweiligen Herrschaft; mal Würzburg (kath.) dann wieder Wertheim (evang.).
Zum Ende des Krieges 1648 galt Wenkheim als katholisch, obwohl der größte Teil der Bevölkerung sich zur evangelischen Konfession bekannte.
Die evangelische Gemeinde konnte erst im Jahre 1792/93 ein eigenes Gotteshaus errichten, nachdem sie im Jahre 1791 erstmals seit 1648 wieder einen eigenen Pfarrer bekommen hatte.
Nachweisbar seit dem 16. Jahrhundert lebten in Wenkheim auch Juden, im Jahre 1895 (laut Berberich) hat die israelitische Gemeinde 131 Mitglieder.
1840 wurde die Synagoge, die heute als Gedenkstätte und kath. Gemeindehaus fungiert, erbaut. Ein außerhalb des Ortes, am Waldrand liegender jüdischer Friedhof gibt ebenfalls Zeugnis von der jüdischen Vergangenheit des Dorfes.
Das ehem. Rat- und Schulhaus wurde 1848 erbaut und dient heute als Sitz der Ortsverwaltung, Vereinsheim der DLRG und Wohnung.
In den Jahren 1957/58 wurde die "Neue Schule" und die Turnhalle gebaut.
Heute beherbergt sie eine der beiden Grundschulen der Gemeinde Werbach, die andere befindet sich in Gamburg. Direkt neben der Schule liegt der neue Sportplatz (seit 1986) und gleich dahinter das 1976 erbaute Freibad
Am besten machen Sie sich selbst ein Bild von Wenkheim, ein Besuch lohnt sich.

Einen aktuellen Überblick über die Aktivitäten in Wenkheim sehen sie auf der Berwerbungsseite für den Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft"

Wer ein bisschen mehr über die Geschichte Wenkheims erfahren möchte, kann über unseren ehem. Ortsvorsteher Walter Schmidt, oder über unsere Kontaktadresse, die "Lebenserinnerungen des Seemüllers Johann Georg Schäffer" beziehen, der von 1834 bis 1911 in Wenkheim lebte und in seinen letzten Lebensjahren seine Geschichte niederschrieb.                                                                                                                                              Vor Kurzem erschien auch "Aus Wenkheims trübsten Tagen" eine Erzählung von Christian Oberdorf  über die Ortsgeschichte in der Zeit des 30jährigen Krieges. Auch dieses Büchlein kann über die o. a. Adressen bezogen werden.                                                                                                                       Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die "Geschichte von Unteraltertheim und Steinbach", die man von der HP von Herbert Thoma herunterladen kann.

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